Veröffentlichungsdatum 30.06.2021

Gesundheits-IT-Interoperabilitäts-Governance-Verordnung (GIGV)

Zielgruppe

Für die Industrie entsteht aus dem Gesetz gegebenenfalls ein nicht bezifferbarer Aufwand für die Anpassung von Produkten an einheitliche Standards.

Weiterhin entstehen Aufwände für Anbieter informationstechnischer Systeme im Gesundheitswesen im Rahmen der Aufnahme von technischen, syntaktischen und semantischen Standards, Profilen und Leitfäden.

Zweck

Der wesentliche Zweck des Gesetzes ist die:

  • Einrichtung einer Koordinierungsstelle zur Herstellung von Interoperabilität im Gesundheitswesen
  • Einrichtung eines Expertengremiums zur fachlichen Unterstützung
  • Schaffung der notwendigen Arbeitsstrukturen
  • Stärkung der Verbindlichkeit zum Einsatz empfohlener Standards
  • Weiterentwicklung des Interoperabilitätsverzeichnisses „vesta“ hin zu einer Wissensplattform für Interoperabilität im Gesundheitswesen.

Kurzfassung

Um zu gewährleisten, dass die notwendige Transparenz und Verbindlichkeit zur Herstellung von Interoperabilität im Gesundheitswesen geschaffen wird, wurde im Rahmen des DVPMG eine Verordnungsermächtigung für den Aufbau einer Koordinierungsstelle für Interoperabilität im Gesundheitswesen bei der Gesellschaft für Telematik geschaffen, die die Interoperabilität fördert, die Festlegungen von Schnittstellen und Standards vorantreibt und die notwendigen organisatorischen Rahmenbedingungen schafft.