Videosprechstunde

Leistungskategorie:
Intersektoral
Einordnung:
Anwendung
Konformität:
KBV-Zertifiziert

Indikationen

Indikation:
Tele-Rehabilitation bei COPD
Fachbereich:
Pulmologie
Leistungskategorie:
ambulant
Indikation:
Tele-Rehabilitation bei KHK
Fachbereich:
Kardiologie
Leistungskategorie:
ambulant
Indikation:
Chronische Prurigo (Pruigo nodularis)
Fachbereich:
Dermatologie
Leistungskategorie:
intersektoral
Indikation:
Juckende Dermatosen (Neurodermitis/atopische Dermatitis)
Fachbereich:
Dermatologie
Leistungskategorie:
intersektoral
Indikation:
Chronischer Pruritus (Juckreiz)
Fachbereich:
Dermatologie
Leistungskategorie:
intersektoral
  • bei der Videosprechstunde können Patienten ihren Arzt online konsultieren
  • aber auch die Kommunikation zwischen Ärzten und Ärzten und anderen Fachberufen ist möglich (Telekonsultation)
  • dadurch können räumliche Grenzen überwunden werden

Zielgruppe

  • Ärzte
  • Patienten
  • medizinische Fachkräfte
  • Pflege
  • Therapeuten

Gesetzliche Regularien

Vergütungsrelevante Regelungen

  1. Neufassung des §7 Abs. 4 MBO-Ä getroffen und dadurch der Weg für eine ausschließliche Fernbehandlung von Patienten geebnet. Quelle: Fernbehandlungsverbot Quelle: Fernbehandlungsverbot §7 Abs. 4 MBO-Ä

  2. Die Beschränkungen bei der Abrechnungsfähigkeit sollen deutlich reduziert werden. Der Bewertungsausschuss wird beauftragt, Regelungen zu treffen, um Videosprechstunden „in einem weiten Umfang“ zu ermöglichen. Quelle: DVPMG Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

  3. Der Bewertungsausschuss hat im einheitlichen Bewertungsmaßstab für ärztliche Leistungen die Leistungen, die durch Videosprechstunde erbracht werden, in einem Umfang von bis zu 30 Prozent der jeweiligen Leistungen im Quartal des an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Leistungserbringers zu ermöglichen. Davon abweichend ist der Umfang auf 30 Prozent aller Behandlungsfälle im Quartal des an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Leistungserbringers festzulegen, wenn im Behandlungsfall ausschließlich Leistungen im Rahmen einer Videosprechstunde erbracht werden. Quelle: DVPMG Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

  4. Telemedizinische Versorgungsformen und Kooperationen können nach § 105 SGB V zukünftig auch aus dem Strukturfonds der KVen und GKV gefördert werden. Quelle: DVPMG Hinweis: Dies würde die Finanzierung innovativer Pilotierungen erleichtern. Informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen KV. Nutzen Sie für die entsprechende Ansprache unsere Evidenzreports Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

Abrechnungs­möglichkeiten

Die Abrechnung ist nach dem EBM möglich

Anwendungsaspekte

  1. Die Videosprechstunde soll zukünftig auch in der Gruppenpsychotherapie angewendet werden. Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

  2. Videosprechstunden sind der Präsenzmedizin gleichgestellt. Ärzte können freie VS-Termine den Terminservicestellen freiwillig melden. Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

  3. Die Arbeitsunfähigkeit kann auch bei ausschließlicher Fernbehandlung über Videosprechstunde elektronisch bestätigt werden. Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

  4. Die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und stationären Pflegeeinrichtungen wird durch verbindliche Kooperationsverträge geregelt. Die elektronische Kommunikation zwischen den Beteiligten wird verstärkt, Sprechstunden per Video sollen weiter ausgebaut werden. Quelle: Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG)

Sonstiges

  1. Zukünftig umfasst der Sicherstellungsauftrag (siehe § 75 SGB V) auch telemedizinische Versorgungsangebote. Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssen entsprechend darüber informieren und Versicherte bei der Suche nach einem solchen Angebot unterstützen. Hinweis: Das gilt natürlich nur für zugelassene Versorgungsangebote. Auf Telemedizin@NRW werden sie weiterhin über Selektivverträge, Erprobungen und Innovationen der Telemedizin zuverlässig informiert. Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

  2. Videosprechstunden sind der Präsenzmedizin gleichgestellt. Ärzte können freie VS-Termine den Terminservicestellen freiwillig melden. Quelle: Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierungs–Gesetz (DVPMG)

  3. Die Aufklärung für eine Videosprechstunde kann auch online erfolgen, also im Rahmen der Videosprechstunde. Quelle: Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG)